Schatzsuche im Kindergarten – Stärken von Kindern, ErzieherInnen und Eltern im Fokus

Ines Eisenbarth, Verena Popp, Sonja Quante, Ina Thieme, Anja Biemann, Ulrike Ungerer-Röhrich

eingestellt am 01. August 2013

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Im Kindergarten sollen Kinder unabhängig von ihrem kulturellen, ethnischen und sozialen Hintergrund zu gesunden, sozial verantwortlich handelnden, kreativen, innovationsfreudigen, lebenslang lernfähigen, multimedial gebildeten, weltoffenen, experimentier-und entdeckerfreudigen, auch interkulturell versierten und sprachkompetenten Bürgern heranwachsen. Diese Forderungen – zugegeben etwas zugespitzt formuliert – werden seit einigen Jahren in allen Bildungs- und Erziehungsplänen der Bundesländer an die Einrichtungen gestellt (z.B. Bayerisches Staatsministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen. Staatsinstitut für Frühpädagogik 2006). Erzieherinnen fühlen sich häufig überfordert, alle an sie gestellten Ansprüche in Bezug auf Kindererziehung und -bildung zu erfüllen. Im Zuge der momentanen Bildungsoffensive geraten dann leider Themen wie Gesundheit und Bewegung leicht in den Hintergrund (Krenz 2006). Zu Unrecht, bilden doch körperliches und seelisches Wohlbefinden gleichsam die Voraussetzungen für einen wachen und aufmerksamen Geist, und erschließen sich Kinder die Welt
gerade über Wahrnehmung und Bewegung (Zimmer 2004). Doch was bedeutet in diesem Zusammenhang „Gesundheit“? Wie können Erzieherinnen trotz der Vielzahl der täglich an sie gestellten Anforderungen auch noch dem Anspruch gerecht werden, eine bewegungsfreundliche und anregende Umgebung für die Kinder zu gestalten? Eine mögliche Hilfestellung kann den Erzieherinnen hier das Konzept der Ressourcenorientierung bieten. Im folgenden Artikel wird zunächst erläutert, auf welchem Gesundheitsverständnis ein ressourcenorientiertes Arbeiten basiert. Nachfolgend wird der Unterschied zwischen einer defizitorientierten Denk- und Vorgehensweise im Vergleich zu einer stärkenorientierten Betrachtungsweise bei Kindern an einem Praxisbeispiel verdeutlicht. Im dritten Teil geht es schließlich darum, Möglichkeiten aufzuzeigen, wie es gelingen kann, die Stärken von Kindern, Erzieherinnen und Eltern zu fördern, so dass letzten Endes das gesamte System Kindergarten von diesen Ressourcen profitiert.

 

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Eisenbarth, I., Popp, V., Quante, S., Thieme, I., Biemann, A. & Ungerer-Röhrich, U. (2006). Schatzsuche im Kindergarten – Stärken von Kindern, Erzieherinnen und Eltern im Fokus. In: Haltung & Bewegung, 04/2006 Jg26, Wiesbaden: Bundesarbeitsgemeinschaft für Haltungs- und Bewegungsförderung e.V., 15-22.

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